Exhibition: 30.08.2017 – 01.11.2017| Opening Reception: 29.08.2017, 19:00
“Zi124/buy@Globus” – duo exhibition with Thorsten Goldberg
LOCATION: studio im HOCHHAUS | Zingster Straße 25 | 13051 Berlin | Phone +49 30 929 38 21 |
Monday to Thursday 11-19 h, Friday 11-18 h, Sunday 14-18 h
WEBSITE
Thorsten Goldberg und Martin Kaltwasser wirken zumeist im öffentlichen Raum oder realisieren Aufträge im Rahmen von Kunst am Bau. So arbeiten die beiden Künstler fast nomadisch und richten sich an verschiedenen Orten eine möglichst optimale Arbeitsumgebung her. Neben improvisierten „Baubühnen“ spielen Aufzeichnungen, To-Do-Lists oder Rechnungen eine Rolle, die darüber Auskunft geben, welch detaillierte Planung hinter ihren Arbeiten steckt.
Thorsten Goldberg, (*1960) studierte an der Kunstakademie in Stuttgart und lehrte an den Kunstakademien in Münster, München, Linz und zuletzt als Professor für Kunst und Medien in Kiel. Er lebt in Berlin. Goldberg war Mitglied diverser Gremien und Kommissionen für Kunst im öffentlichen Raum in Berlin und in Wien und an Auswahl und Organisation von Wettbewerben sowie an Dokumentations- und Archivierungsprojekten von Kunst im Öffentlichen Raum beteiligt.
Permanente Arbeiten im öffentlichen Raum finden sich in Berlin und anderen deutschen Städten, sowie in Polen, Norwegen und in Kanada. Er war in den letzten Jahren mit Einzelausstellungen vertreten in: Fundacio Miro, Barcelona; Laznia Museum of Contemporary Art Gdansk; Gersich Stiftung Neumünster.
Martin Kaltwasser, (*1965) studierte Bildende Kunst an der AbK Nürnberg und Architektur an der TU Berlin. Er lebt in Berlin und arbeitet in den Bereichen Bildhauerei, Installation, Kunst/Intervention im öffentlichen Raum, Design, Performance, Fotografie, Architektur und Stadtforschung. Martin Kaltwassers weltweit gezeigte Arbeiten im öffentlichen Raum verbinden Recherche mit zumeist prozessorientierten, räumlichen, objekthaften, architektonischen Umsetzungen. Viele seiner Projekte sind partizipatorisch und entstehen unter der Verwendung von Abfällen aus dem städtischen Raum. Sie bilden oftmals eine „Ästhetik des Widerstands“ gegen die Zerstörung und Verrohung öffentlichen Raums durch zunehmende privatwirtschaftliche Machtpraktiken.