Exhibition: 02.09.2017 – 24.09.2017| Opening Reception: 01.09.2017, 19:00
“Macht Geld” – Group exhibition with Franziska Rutishauser
LOCATION: Galerie Verein Berliner Künstler | Schöneberger Ufer 57 | 10785 Berlin
Tuesday-Friday 15-19 h • Saturday-Sunday 14-18 h
WEBSITE
Der Titel spricht zwei Begriffe an, die für struktur- und verhaltensbestimmende Regeln menschlicher Zivilisation stehen. Die Begriffskombination kann in der deutschen Sprache auch als Tätigkeit verstanden werden, die wiederum für eine Grundhaltung menschlichen Strebens innerhalb eines Gesellschaftssystems steht: Anhäufen von Geld, um Macht zu erlangen, sei es auch nur die Macht, frei bestimmen zu können. Als Macher von Kunst, wie dies im April 2013 die Deutsche Bank mit „Macht Kunst“ in der KunstHalle by Deutsche Bank in Berlin vorführte, ist man nicht frei davon, Geldströmen zu folgen. Die Ausstellung wirft Fragen zu Macht und Geld anhand von Arbeiten dreier Künstlerinnen auf, die sich unabhängig in ihren Projekten damit beschäftigen. Die ausgestellten Werke wurden bereits vielfach beachtet (u. a. 55. Venedig Biennale, Frauenmuseum Bonn, Kunstverein Solingen). Allen drei Projekten gemeinsam ist die konzeptuelle Visualisierung wie dies in „Gold and Tar“, „Stroh & Gold“, „Danaë“ oder “A Space Odyssey” zu sehen ist.
Susanne Kessler *1955 in Wuppertal DE, lebt in Berlin und Rom. Sie studierte in Berlin an der UDK und in London am RCA Malerei und Grafik. Vorrangig von der Zeichnung ausgehend entwickelt sie raumgreifende, organisch wirkende Installationen. Zahlreiche Ausstellungen führten sie durch viele Länder Europas und die Welt. Sie lehrte an mehreren Hochschulen der USA und Lettland.
Franziska Rutishauser *1962 in Münsingen CH, lebt in Berlin, Bern und Nizza. Sie studierte an der Schule für Gestaltung (heute Hochschule der Künste) Bern und Universität Bern. Ihr Schwerpunkt lag zunächst auf Fotografie und Film, später rückte das Gemälde als Werk in den Vordergrund. Ihr Fokus liegt auf der Sichtbarmachung der Abstraktheit von scheinbar vertrauter Realität. Durch die Nähe zur Realität wird subtile Irritation im Hinblick auf Interpretation herbeigeführt. Motive entnimmt sie der Natur und arbeitet bis heute mit der engen Verbindung von Fotografie und Malerei. Portfolio
Vadim Zakharov *1959 in Duschanbe/UdSSR, heute Tadschikistan, TJ, lebt in Berlin und Moskau. Er studierte in Moskau an der MCTTU. In den 1970er und 1980er Jahren war er Mitgleid der Kreises der Moskauer Konzeptualisten. Durch seine Faszination für archivarische Tätigkeit wurde er zum Sammler und Archivar der Moskauer Szene. Nach der Auflösung der UDSSR reiste er nach Köln aus. Sein Interesse gilt auch typografischer Arbeit, ab 1992 gab er die Kunstzeitschrift „Pastor“ heraus. Sein Oeuvre basiert auf Performance, Film, Typografie, Zeichnung, Objekt, Malerei und Installation.