Power

Andy Wengel (GER) - solo show

EXHIBITION

Part I 03.06.2016 – 30.06.2016
Part II 10.08.2016 – 24.08.2016

With the series “Power” the artist continues to address the themes of self-similarity, complexity and time. The advent of the Industrial Age saw the realm of towering structures, previously the sole preserve of rulers or religious institutions, taken over by mostly privately funded skyscrapers.

Andy Wengel‘s work focuses on the subjective effect of giant buildings on the ground, detached from pure observation of the architecture. Converging verticals and extreme perspectives reinforce the monumental impact of the buildings and are employed as stylistic devices.

Time and place are nullified by the composition, the dimensions blur. The use of hybrid techniques suspends reality and artificiality for the viewer. It is not about reality, but rather about the representation of an isolated truth, perceptible only through photography. Recurring forms and materials, the absence of people create a mysterious, anonymous impression – the purpose, hidden behind glass. The buildings appear as monuments of power – inaccessible, impregnable, and sterile. The gloomy sky emphasizes this effect. The reduced visual language together with the juxtaposition allow for a concentrated analysis on a detailed and mid level, forming a steel portrait of our time.

Andy Wengel was born in East-Berlin, Germany. Mainly known for his sound works, he can also look back on almost 3 decades of photographic exploration. In the late 1980s, at his time at the Humboldt-University, he started experimenting in the dark room. His works have been shown in Germany, Hungary and Singapore. 

Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus der Serie “Power”, in welcher der Künstler seine Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstähnlichkeit, Komplexität und Zeit fortführt.
Die Arbeiten entstanden zwischen 2013 und 2015 rund um den Globus.

Mit dem Beginn des Industriezeitalters begannen meist privatfinanzierte Wolkenkratzer, die bis dahin Herrschern oder religiösen Institutionen vorbehaltenen Monumentalbauten abzulösen. Andy Wengel geht mit seiner Arbeit, losgelöst von einer reinen Betrachtung der Architektur, der Frage nach der subjektiven Wirkung monumentaler Bauten auf den Grund. Stürzende Linien und extreme Perspektiven verstärken die monumentale Wirkung der Bauwerke und werden zum Stilmittel. Ort und Zeit werden durch die Komposition aufgehoben, die Dimensionen verschwimmen. Die Verwendung hybrider Techniken lassen den Betrachter über Realität und Künstlichkeit im Ungewissen. Es geht dabei nicht um Realität, vielmehr um die Darstellung einer isolierten Wirklichkeit, welche nur durch die Fotografie wahrnehmbar wird. Wiederkehrende Formen und Materialien, die Abwesenheit von Menschen erzeugen einen geheimnisvollen, anonymen Eindruck- der Zweck, verborgen hinter Glas. Die Gebäude wirken wie Monumente der Macht – unzugänglich, uneinnehmbar, steril. Der düstere Himmel unterstreicht diese Wirkung. Die reduzierte Bildsprache, sowie die Gegenüberstellung erlauben eine konzentrierte Auseinandersetzung im Groben wie auch im Detail und bilden ein stählernes Portrait unserer Zeit.

Andy Wengel wurde in Ost-Berlin geboren. Hauptsächlich bekannt für seine Sound Arbeiten, blickt er auf fast 3 Jahrzehnte fotografischer Erforschung zurück. In den späten 1980er Jahren begann er während seiner Zeit an der Humboldt-Universität in der Dunkelkammer zu experimentieren. Ausstellungseinladungen führten den Künstler durch Deutschland, Ungarn und Singapur.

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